Donnerstag, 10. Mai 2012
Gartengeräte-Recycling
Schubkarren zu Sandkästen! Ich liebe es ja, für nutzlos gewordenes Gerät neue Aufgaben zu finden – neudeutsch: Upcycling. Die Schubkarre war schon lang hinüber, aber ihre Wanne kann immer noch als Sandkasten dienen. Meinem Früchtchen gefällt's!

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Dienstag, 8. Mai 2012
Fluglärmende verschoben
Mist, immer noch kein Ende des Fluglärms. Hatte mich schon so auf den 3. Juni gefreut...

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Samstag, 5. Mai 2012
Endlich Rhabarber
Mit meinem Rhabarber hatte ich bisher Pech. Ich hatte eine kräftige alte Staude aus einem verwilderten Garten in meiner Heimat im Harzvorland importiert. Doch in meinem Garten wollte das Kraut nicht so recht wachsen. Dann riet mir ein erfahrener Gärtner, den Rhabarber doch lieber an einen sonnigeren Platz umzusetzen. Ich sagte ja schon, dass mein Garten Schatten im Übermaß hat. Sonnenplätze sind rar und nur meinen Lieblingen vorbehalten. Zum Glück für den Rhabarber gehört er dazu. Und voilà: In diesem Jahr konnte ich endlich mal ein paar Stangen ernten. Die Staude ist an ihrem neuen Standort geradezu explodiert. Wie sagen Immobilienmakler immer: Lage, Lage, Lage. Stimmt auch bei Rhabarber.



Daraus habe ich den leckersten Rhabarber-Kuchen der Welt gebacken
So geht's:

75 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
abgezogene Schale einer Biozitrone
3 EL Milch
ein halbes Päckchen Backpulver
250 g Mehl

daraus einen Mürbeteig kneten. Kurz kalt stellen. Dann eine Springform erst mit Alufolie, dann mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig in die Form geben und mit einer Gabel einstechen.

Etwa 500 g Rhabarber in Würfel schneiden und darauf verteilen. Bei 200 Grad 15 Minuten backen.

3 EL Zucker
200 ml Kaffeesahne

verrühren und auf dem Kuchen verteilen (darum die Alufolie, sonst tropft die Kaffeesahne aus der Form in den Ofen), weitere 20 Minuten backen.

2 Eiweiß
2 EL Zucker

sehr steif schlagen und auf den Kuchen geben. Noch mal 10 Minuten backen – fertig.

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Mittwoch, 2. Mai 2012
Noch ein Hotel
Nix wird in Berlin so viel gebaut wie Hotels, Hostels und sonstige Beherbergungseinrichtungen. Da macht mein Garten keine Ausnahme. Gerade hat ein neues schickes Insektenhotel Eröffnung gefeiert. Dafür musste ein Altbau aus dem Jahr 2007 weichen. Nun brummt die Hütte wieder. Zum Glück ziehen dort keine nervigen Easy-Jet-Touristen ein, sondern liebe Gäste, wie Wildbienen und Florfliegen, die sich auch noch im Garten nützlich machen.



Für Insektenhotels eignen sich besonders Moppe-Komoden und deren Schubladen vom Möbel-Schweden. So eine hab ich schon mal zu einer Luxusherberge umgebaut. Die Holzkiste einfach mit Schilfrohr, Holunderzweigen, Baumscheiben mit Bohrungen, Lehmziegel und Rinde füllen. Das Hotel sollte gen Süden ausgerichtet sein. Denn die kleinen Bewohner mögen es gern sonnig. Weil das neue Hotel nicht unter einem Dach steht, hat es einen Regenschutz aus Teerpappe bekommen. Meine Gäste sollen es doch schön trocken haben.

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Samstag, 28. April 2012
Lob des Schattengartens
Wenn ich von einer Sache genug habe, dann ist das Schatten. Sogar jetzt, wo die Bäume noch nicht ganz ihr Laub haben, ist meine Parzelle schon ordentlich beschattet. Auf diese Weise gibt es leider meist nur mickriges Gemüse, denn die Beete habe auch bloß ein paar Stunden Sonne – wenn überhaupt.
Aber, jetzt mal das Positive: Im Schatten wachsen auch Pflanzen. Wie mein Waldmeister, der sich jedes Jahr mehr ausbreitet und schon bei Nachbars ein halbes Beet erobert hat.



Daraus kann man Waldmeistersirup für Getränke herstellen. Die haben dann rein gar nichts gemein mit diesen fiesen giftgrünen Kunstgeschmackbrausen.

Also: ein Sträußchen Waldmeister pflücken, zusammenbinden und über Nacht etwas trocknen lassen. Das soll den Geschmack intensivieren.
Derweil einen Sirup kochen: 500 ml Wasser mit 200 Gramm Zucker aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und eine Biozitronen in Scheiben geschnitten hineingeben. Nun das Büschel Waldmeister kopfüber in den Sirup eintauchen. Die Stengelenden sollten außerhalb des Sirups bleiben. Am besten klappt das, wenn man das Sträußchen mit einem Faden an einen Kochlöffel, Holzspieß oder sowas hängt, den man dann über den Topf legt.
Etwa 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dann Waldmeister und Zitrone rausnehmen. Waldmeistersirup mit Sprudel oder Prosecco aufgießen – köstllch!



Noch ein Vorteil des Schattengartens: Es findet sich immer ein Plätzchen zum Spielen ohne Sonne fürs Früchtchen.

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Mittwoch, 25. April 2012
Es grünt so grün
Jedes Jahr das gleiche, aber immer wieder schön. Kann mich einfach nie dran sattsehen.



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Sonntag, 15. April 2012
Osterimpressionen
Bevor es jetzt wieder zu kalt für Gartenfreuden wird (ist ja leider angesagt), noch ein paar Impressionen aus der Osterzeit.



Immer wieder schön, welche Verstecke der Osterhase findet.



Unser Früchtchen hat sich ganz besonders über ein gelbes Riesen-Ei gefreut.



Und lecker Grill-Forelle gab es. Mit frischem Dill und Bärlauch gefüllt – letzlerer hat sich über die Jahre schön in meinem Schattenbeet ausgebreitet. Weiter so!


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